Körperrohr

Beim Stöbern via Internet auf der Seite von R&G entdeckte ich bei den Materialien zum Veglasen einen dehnbaren Schlauch aus Kohlefaser. Nachdem ich die entsprechenden Verarbeitungs-
hinweise durchgelesen hatte, entschloss ich mich meine Körperrohre mit diesem Material zu verglasen. Der Vorteil der Kohlefaser gegenüber herkömmlichen Glasgewebe liegt in der höheren Stabilität.

Die Vorgehensweise war vom Aufwand deutlich geringer als das Laminieren mit Glas :

  • Kohlefaserschlauch über das Rohr ziehen
  • an beiden Enden straff abbinden
  • mit 2K Epoxy einstreichen
  • zu viel aufgetragenes Harz mit der Hand rausdrücken

 

Der Nachteil bei diesem Verfahren liegt darin, dass sich die Struktur des Gewebes sehr stark abformt. Dies kann man umgehen, indem man das laminierte Körperrohr anschließend sehr straff auf Stoß mit Geschenkband umwickelt, oder nach dem aushärten auf herkömmliche Art und Weise verspachtelt und schleift. Hier hilft natürlich dann eine maschinelle Unterstützung wie eine Dreh- oder Drechselbank.

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